Das tut EDEKA für die Umwelt
Als einer der führenden deutschen Lebensmittelhändler mit 12.000 Märkten sieht sich EDEKA in der Verantwortung, schonend mit der Umwelt umzugehen. Durch die optimale Kombination modernster Technologien arbeiten viele EDEKA-Märkte mittlerweile völlig CO2-neutral. Viel versprechende Ansätze gibt es vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien oder beim Einsatz umweltfreundlicher Kühlsysteme. Hier gehen viele EDEKA-Kaufleute bereits heute mit innovativen Ideen voran.
20 Prozent weniger CO2 bis 2020
Umwelt- und Klimaschutz werden im gesamten EDEKA-Verbund groß ge-
schrieben. So hat der Verbund im Januar 2009 die Ergebnisse einer umfassen-
den Klimabilanz aller treibhausgasrelevanten Aktivitäten vorgestellt. Neben
Daten zum Bezug und Verbrauch von Strom und Brennstoffen für die Wärme-,
Kälte- und Lichterzeugung flossen auch durch Transport- und Warenlogistik
bedingte Emissionen in die Analyse ein.
Damit wurde die erforderliche Transparenz geschaffen, um auf allen Ebenen
dem EDEKA-Verbund substanzielle Einsparpotenziale zu erschließen. Ziel-
setzung ist es, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um mindestens
20 Prozent zu senken.
Mit konkreten Maßnahmen Emissionen senken
Schonende Kühlung: In zunehmendem Maß kommen im EDEKA-Einzelhandel moderne FKW-freie Kälteanlagen für die Normal- und Tiefkühlung zum Einsatz. Durch die Nutzung natürlicher Kältemittel werden die CO2-Emissionen erheblich reduziert. In den Kühlregalen selbst trägt der verstärkte Einsatz von Glastüren dazu bei, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Glasschiebe-
deckel für Tiefkühltruhen sind bereits seit langem die Regel. Zudem sind viele Kühlanlagen und -möbel mit energiesparenden Ventilatoren und LED-Beleuchtung ausgestattet.
Effiziente Logistik: Die sieben EDEKA-Regionalgesellschaften beliefern den Einzelhandel über ein dichtes Netz von bundesweit 40 Zentral- und Regionallägern. Hinzu kommen 18 Logistikstandorte, aus denen die Filialen von Netto Marken-Discount versorgt werden. Dadurch wird es möglich, dass unsere LKW in der Regel nur kurze bis mittlere Strecken zurücklegen müssen und Leerfahrten vermieden werden.
Die LKW-Flotte selbst ist übrigens eine der modernsten in ganz Deutschland. Ein Großteil der Fahrzeuge erfüllt bereits die EURO 5-Norm. Jedes Neufahrzeug muss grundsätzlich den neuesten Abgas-Standards entsprechen.
Erneuerbare Energien fördern
Beispielhaft für die Förderung regenerativer Energien sind die Solar-Initiativen in den EDEKA-Regionen Südwest sowie Nordbayern-Sachsen-Thüringen: Auf vielen Dächern ihrer Märkte und Läger haben sie Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtmodulfläche von rund 40.000 Quadratmetern in Betrieb genommen. Diese erzeugen jährlich ca. 4 Millionen Kilowattstunden Strom, der in das öffentliche Energienetz eingespeist wird.
Zunehmend nutzen EDEKA-Kaufleute in ganz Deutschland die Energie der Erde und statten ihre Märkte mit geothermischen Wärmepumpen aus. Mit solchen Anlagen kann beispielsweise die Abwärme, die bei der Kühlung der Lebensmittel entsteht, im Erdreich gespeichert und im Winter zum Heizen des Marktes oder zur Wassererwärmung genutzt werden. Im Sommer wiederum trägt die Anlage zur Kühlung des Marktes bei. So werden Heizungs- und Klimaanlagen optimal entlastet und ihr Energieverbrauch deutlich reduziert.
Umwelt- und klimafreundliche Märkte
Durch die optimale Kombination modernster Technologien arbeiten zahlreiche EDEKA-Märkte mittlerweile völlig CO2-neutral. Ein Beispiel von vielen ist der EDEKA aktiv markt Blatter & Rees in Freiburg, der im März 2010 seine Pforten öffnete. Durch ein modernes Klimatisierungssystem in Form einer Geothermieanlage wird die aus dem Produktionsprozess der Kühltruhen und Kühlregale gewonnene Abwärme im Winter zur Beheizung und im Sommer zur Kühlung des Marktes genutzt - das reduziert den Energieverbrauch erheblich. Auch die Warmwasseraufbereitung erfolgt mittels einer Wärmerückgewinnung. Auf dem Dach wurde zudem eine rund 800 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage installiert, durch die jährlich bis zu 110.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Der Markt verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, wie der CO2-Fußabdruck im Einzelhandel bereits heute signifikant verbessert werden kann.
Mit dem „Umwelt-Markt der Zukunft“ im bayerischen Burtenbach geht auch Netto Marken-Discount neue Wege in der umwelt- und klimafreundlichen Marktgestaltung. In dem Pilotmarkt werden Technologien eingesetzt und getestet, die höchsten ökologischen Standards entsprechen.
Das Umwelt-Plus-Programm
Um die Investition in umweltfreundliche Technologien im EDEKA-Einzelhandel zu fördern, hat die EDEKABANK AG ein innovatives Finanzierungskonzept entwickelt: Mit dem Umwelt-Plus-Programm fördert sie unter anderem die Umstellung auf schonendere Kühlsysteme, die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen oder die Umsetzung individueller ökologischer Projekte. So tragen maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte dazu bei, Märkte zu modernisieren, Energiekosten einzusparen und die Umwelt zu entlasten.
