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EDEKA setzt auf Rosen aus Fairem Handel

Rosen und vor allem Schnittrosen sind sehr beliebt und ein wichtiges Produkt im Blumensortiment von EDEKA. Wir möchten sicherstellen, dass auch die Rosen, die wir nicht aus der EU beziehen, unter sozial und ökologisch verantwortlichen Bedingungen erzeugt werden. Denn Nachhaltigkeit ist nicht nur ein integraler Bestandteil unserer Unternehemensstrategie, sondern auch unserer Sortimentspolitik. Deshalb setzen wir seit Februar 2012 auf Fairtrade-Rosen aus Äthiopien.

Dieses Siegel steht für Fairen Handel

Das Siegel für Fairen Handel

Fair mit Fairtrade-Siegel

Das international anerkannte Fairtrade-Siegel zeigt, dass Bauern und Beschäftigte in Entwicklungsländern gefördert, die Umwelt geschont und Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden. Produzent der fair gehandelten Rosen ist Sher Ethiopia in der äthiopischen Region Ziway. Durch die langfristig angelegte Kooperation mit dem Rosenproduzenten unterstützt EDEKA den Fairen Handel. Preise, die die Kosten des sozialen und nachhaltigen Rosenanbaus decken, und eine Fairtrade-Prämie, die in Gemeinschaftsprojekte fließt, sind damit garantiert.

Sher Ethiopia: Rosenspezialist mit sozialem und ökologischem Engagement

Rosenbinderin bei Sher Ethiopia

Doppelt gut - für Produzent und Verbraucher

Rosenproduzent Sher Ethiopia hat sich 2012 erfolgreich der Fairtrade-Zertifizierung unterzogen. Die Beschäftigten arbeiten zu Bedingungen, die dem Fairtrade-Standards sowie anderen international gültigen Standards und Normen (MPS Socially Qualified SQ, International Labour Organization ILO) entsprechen bzw. über diese hinausgehen. So haben Männer und Frauen die gleichen Rechte. Der Lohn liegt ca. 40 Prozent über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Ein Manteltarifvertrag regelt unter anderem kostenlose medizinische Versorgung, kostenlosen Unterricht, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Rente oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Es gibt 21 Tage bezahlten Urlaub sowie 16 Wochen Schwangerschafts- und Erziehungsurlaub.

EDEKA setzt auf Rosen auf fairem Handel

Schulkinder in der Region Ziway in Äthiopien

Sher Ethiopia - sozial und ökologisch engagiert

Vorteilhaft für die Fairtrade-Zertifizierung war auch, dass Sher Ethiopia seit der Gründung in 2005 Zertifizierungen international anerkannter Sozial- und Umweltstandards erworben hat. Dazu gehört beispielsweise der in der Branche etablierte MPS-Standard, der auf die spezifischen Anforderungen von Gärtnereien ausgerichtet ist. Ebenfalls seit 2005 finanziert Sher Ethiopia soziale Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Region Ziway, etwa im Bereich Schulbildung und Gesundheitsfürsorge. Für Kinder und Jugendliche wurden Betreuungsangebote, Grundschulunterricht und weitere Ausbildungskurse eingerichtet. Mahlzeiten und medizinische Versorgung sind für die aktuell rund 2.500 Schüler kostenlos. Sher Ethiopia hat auch den Bau eines 240-Betten-Krankenhauses, des einzigen in einem Umkreis von 100 Kilometern, finanziert und trägt dessen Unterhalt und kontinuierlichen Ausbau. Dies gehört ebenfalls zu den Projekten, die die Versorgung in der Region verbessern.